Die Rolle des Trainers

Im AthleteCare-Programm ist der Trainer die zentrale Instanz für die Gesundheit und Entwicklung seiner Athleten – mit direktem Zugriff auf Screening, Belastungssteuerung und Verletzungsmanagement.

Kernrolle im Team

Der Trainer hat den direktesten Kontakt zu seinen Athleten. Er führt das wöchentliche Kniescreening durch, überwacht die Trainingsbelastung und meldet Verletzungen sofort an Arzt und Physiotherapeut. Über das Dashboard sieht er auf einen Blick, welche Athleten auffällig sind, welche ein Screening benötigen und wer sich in der Rehabilitation befindet. Alle Daten werden automatisch regional synchronisiert – sodass Arzt, Trainer und Physiotherapeut jederzeit denselben Stand sehen und gemeinsam entscheiden können.

Zentrale Aufgaben

Verletzungen melden

Der Trainer meldet eine Verletzung sofort über die App – Arzt und Physiotherapeut werden automatisch benachrichtigt.

Teamübersicht im Blick

Der Trainer sieht alle Athleten seines Vereins mit aktuellem Risiko-Status, OSTRC-Score und Verletzungshistorie auf einen Blick.

Trainingsbelastung steuern

Über die ACWR-Kennzahl (Acute:Chronic Workload Ratio) steuert der Trainer die Trainingsbelastung und erkennt Überlastungen frühzeitig.

Screening durchführen

Der Trainer führt das wöchentliche OSTRC-H-Kniescreening mit seinen Athleten durch und dokumentiert die Ergebnisse zentral.

PHV & Entwicklung verfolgen

Der Trainer verfolgt die biologische Reife (Peak Height Velocity) seiner Athleten und passt das Training an die Entwicklungsphase an.

Kommunikation & Austausch

Über den integrierten Chat tauscht sich der Trainer mit Arzt, Physiotherapeut und Athlet aus – alle Nachrichten zentral gespeichert.

Der Trainer-Workflow

Vom Screening bis zum Return-to-Play

1

Team-Übersicht abrufen

Der Trainer öffnet sein Dashboard und sieht sofort, welche Athleten auffällig sind oder ein Screening benötigen.

Ampel-System: Grün / Gelb / Rot
2

Wöchentliches Screening

Der Trainer führt das OSTRC-H-Kniescreening durch und erfasst die Beschwerden jedes Athleten strukturiert.

OSTRC-H-Fragebogen
3

Verletzung erkennen

Wird ein Athlet verletzt, meldet der Trainer die Verletzung mit Körperteil, Schwere und Beschreibung über die App.

Arzt & Physio benachrichtigt
4

Belastung anpassen

Der Trainer passt die Trainingsbelastung anhand des ACWR-Werts an und schützt seine Athleten vor Überlastungen.

ACWR im grünen Bereich
5

PHV & Entwicklung bewerten

Der Trainer erfasst die biologische Reife (Peak Height Velocity) des Athleten und passt das Training an die Wachstumsphase an – so wird Überlastung vermieden.

Pre-PHV / Circa-PHV / Post-PHV
6

Mit dem Team austauschen

Arzt, Physiotherapeut und Trainer tauschen sich über den Status und die Behandlung des Athleten aus – alle synchronisiert.

Synchronisation aktiv
7

Athlet zurückholen

Sobald der Athlet freigegeben ist, nimmt der Trainer ihn schrittweise ins Training zurück – der Status wird auf „Wieder im Training" gesetzt.

Return-to-Play

Regionale Synchronisation

Alle Daten für alle Beteiligten synchronisiert

Arzt
AthleteCare
Plattform
Physio
Athlet

Der Trainer meldet eine Verletzung oder führt ein Screening durch → die Plattform synchronisiert die Daten sofort → Arzt, Physiotherapeut und Athlet sehen denselben Stand.

Sofort informiert

Bei einer neuen Verletzung wird der Trainer sofort benachrichtigt – keine Verzögerung.

Teamarbeit

Arzt, Trainer und Physiotherapeut arbeiten auf derselben Datenbasis in Echtzeit zusammen.

Datenbasierte Entscheidungen

OSTRC-Scores, ACWR und Verletzungshistorie unterstützen die Trainingsplanung.

Sicherheit

Jede Meldung und jede Statusänderung ist nachvollziehbar dokumentiert.

Zusammenfassung

  • Der Trainer ist die zentrale Instanz für die Gesundheit seiner Athleten.
  • Er führt das wöchentliche OSTRC-H-Kniescreening durch und überwacht die Trainingsbelastung (ACWR).
  • Verletzungen werden sofort über die App gemeldet – Arzt und Physiotherapeut werden automatisch benachrichtigt.
  • Alle Daten werden regional synchronisiert – alle Beteiligten sehen denselben Stand.
  • Der Trainer verfolgt die biologische Reife (PHV) und passt das Training an die Entwicklungsphase an.
  • Die komplette Verletzungshistorie bleibt dokumentiert und für alle Beteiligten abrufbar.